Azure App Service

Azure Functions - Die Grundlagen

Azure Functions ist Microsofts Serverless Computing Plattform. Das Konzept dahinter: Du schreibst nur Code für spezifische Aufgaben, und Azure kümmert sich um die gesamte Infrastruktur - Server, Skalierung, Updates, alles.

Das Kernprinzip: Event-Driven

Azure Functions arbeiten nach dem Prinzip "etwas passiert → Code wird ausgeführt → fertig". Diese "etwas passiert"-Ereignisse nennt man Triggers. Die Function schläft sozusagen, bis ein Trigger sie aufweckt, dann läuft sie, erledigt ihre Arbeit, und geht wieder schlafen.

Unterstützte Trigger (Beispiele):

Was Azure Functions gut kann

1. APIs und Microservices Du kannst schnell REST APIs bauen. Beispiel: Ein Endpunkt /api/calculate-risk, der Daten entgegennimmt, ein ML-Modell aufruft, und ein Ergebnis zurückgibt.

2. Datenverarbeitung im Hintergrund Files verarbeiten, Daten transformieren, ETL-Jobs. Beispiel: User lädt CSV hoch → Function validiert, transformiert, und schreibt ins Data Warehouse.

3. Automatisierung Regelmäßige Tasks ohne eigenen Server. Beispiel: Jeden Morgen um 6 Uhr Reports generieren und per Email versenden.

4. Integration zwischen Services Als "Kleber" zwischen verschiedenen Systemen. Beispiel: Daten von einer API holen, aufbereiten, und in eine Datenbank schreiben.

Wichtige Eigenschaften

Bezahlmodell: Pay-per-Use Du zahlst nur für die tatsächliche Ausführungszeit (Millisekunden) und Anzahl der Ausführungen. Nicht läuft = kostet nichts. Es gibt auch einen Free Tier mit 1 Million Requests pro Monat kostenlos.

Automatische Skalierung Wenn plötzlich 1000 Requests gleichzeitig kommen, startet Azure automatisch mehrere Instanzen deiner Function parallel. Kein manuelles Setup nötig.

Zeitlimits